24
Jul
2017

Neufeldersee-Neusiedlersee

Super Zeltnacht, trotz Partynachbarn. Starten im Regengewand in das nahende Gewitter, das sich wieder mal verzieht. Schaffen es uns auf den ewig graden Straßen ständig zu verfahren, finden aber dadurch neue, nette Wege. Bis Mittag perfektes, bewölktes Radwetter aber selbst als die Hitze zurück kehrt und wir in der Pannonischen Tiefebene den einzig, steilen Berg raufschwitzen gibt J. nicht auf und legt einen neuen Streckenrekord aufs Parkett: 41! selbstgetretene Kilometer. Wir sind stolz. Schmeißen uns in Ruster Strandbad und R. fährt wieder zurück und holt das Auto nach. Abends Gelsenwahnsinn am See.

Und heute, Tag 3, liegen wir immer noch im Zelt. Es regnet seit Stunden aber unsere heutige Aufgabe besteht nur mehr darin alles ins Auto zu schaffen und nach Hause auf die Baustelle zu fahren. Die freut sich bestimmt auch schon uns so bald wieder zu sehen.

Fazit: Radreisefeeling durchaus eingestellt, Campingnächte und Gaskocherfertigfutter schaffen das sehr schnell. Das Begleitfahrzeug für Robert anstrengend, ob wir das auch noch machen wenn ich wieder 6 funktionierende Radtaschen habe sei dahin gestellt. Und sonst werden wir nächstes bestimmt weiter probieren 3 wachsende Kinder mit Radkettentatoos zu versehen und der Sonne entgegenzuradeln.

23
Jul
2017

Neues Konzept

Die Kinder werden größer, die Reisen kürzer.
Im aktuellen Fall wahnsinnig kurz, denn neuerdings sind wir bei Kurzreisen Schönwetterfahrer und dem nicht genug der großen Veränderungen, wir haben auch ein Begleitfahrzeug.

Aber vielleicht von Vorne. Paar Tage Salzburg hätten nicht viel Spaß gemacht, die haben Regenwoche und Kärtnen wurde im Familienvoting rausgeworfen: zu lange Autoanreise, zu schlechte Erfahrungen mit Autoreisen. Also hat R. am Abend beschlossen es wird der Neusiedlersee. Das Etappenausmaß musste auch beachtlich schrumpfen weil L. nicht mehr so gut im Anhäger Platz findet und dadurch auf das Follow-me durfte, woraufhin J. zur selbstfahrenden 7-jährigen befördert wurde.

Daher: Start Tag 1 Helenental, Pause in Baden, wo sich die liebe, schwangere B. aus Baden, mit F. im Anhänger und später auch der dazugehörige Papa A. dazugesellte. Das hatte mehrere Vorteile, wir haben ohne Verfahren auf den Wr. Neustädter Kanal gefunden, ich hatte prächtige Unterhaltungund wir hatten eine nicht zu überfahrende Gruppengröße. Das letzte Stück bis Neufeld hat J. aufgegeben und so sind wir mit Rad am Anhänger und L. im Anhänger, ein Unwetter im Rücken zum Neufeldersee gerast.Unwetter hat sich verzogen, wir waren schwimmen und R.? Der ist die 40km wieder retour gefahren und hat das Auto mit den Schlafsäcken nachgeholt.

21
Mai
2016

Tag 15+16

IMG_20160518_102016

In einen strahlenden Morgen starten wir mit viel nassem Gepäck quer durch das wunderschöne Verona zum Bahnhof. Die Stationen unserer letzten 3 Tage extra so gewählt um viele Start-und Endbahnhöfe zu haben, waren wir natürlich sehr erfreut dass unsere erste Begegnung mit einem Österreicher (Schaffner der ÖBB) so klang: na den Wogn nimm i eich sich ned mit. Ja. Genau. Kein Problem, ich lauf mal schnell zur Post und schick ihn heim?!?! Außerdem hat er darauf bestanden dass unsere 4 Sachen auf 4 verschiedenen Stellplätzen stehen- besonders sinnvoll bei 4min.Zeit zum Aussteigen. Außerdem hat er Rob erklärt wir hätten mit dem Zug von Venedig fahren müssen. Rob darauf: und was mach ich um Mitternacht mit 3 Kindern am Hauptbahnhof in Wien?!? Rob hat also den Anhänger völlig zerlegt und wir haben alle Schlafsäcke und Matten verstaut und Ju nebenher durch einen Nervenzusammenbruch gepaart mit Panikattacke versucht zu begleiten. Finally hat sich der Schaffner so etwas ähnliches wie entschuldigt, Ju hat Globuli bekommen und in Innsbruck sind wir mit der Hilfe ganz toller Passanten die uns Räder uns Gepäck ausgeladen haben, tränenlos ausgestiegen, aufs Rad gehupft und haben nach 14Tageskilometern Völs und die liebe Ange erreicht wo wir nach lecker Abendessen in eine letzte Reisenacht und in Betten (gsd denn meine Matte hat ein Loch) gefallen sind.

Es ist Samstag. Der Tacho schreibt 620km und 42Stunden am Rad. Die Taschen kaputt, Ju's Rad wech, der Anhänger undicht, meine Schlafmatte mit Loch, beim Rad der Ständer abgerissen, Robs Radhelm verschollen,.. sitzen wir im Zug nach Hause. Ein eigenartiges Gefühl der Freude und aber auch so viel Wehmut. Jetzt wärn wir so drinnen im Fahren, jetzt hätt es noch ein paar Wochen dauern können. Aber es war wie immer ein wunderbares Abenteuer mit den besten Abenteuerkindern die es gibt, die jetzt wissen dass zwischen zu Hause und dem Meer ein weiter Weg liegt, ein paar Wörter italienisch gelernt haben, sämtliche Lieder aufgefrischt haben und jeden Abend eine neue GuteNachtGeschichte vom Papa hatten. Jetzt wär es mir noch der größte Wunsch den Mensch an meiner Seite, der Zelt geputzt, Geschirr gewaschen und jeden Abend etwas phantastisches am Gaskocher gezaubert hat, in meinen Alltag zu integrieren. Und die Erinnerung an die vielen, lieben, fantastischen Begegnungen gut zu speichern. Dank auch an all eure lieben, schönen Gedanken und Wünsche die diese Reise mitgetragen haben. Chiao.

19
Mai
2016

Tag 14

Es regnet. Wir verpassen die Faehre um 2 min. und in Venedig muessen wir ueber eine Bruecke mit Stufen um zum Bahnhof zu gelangen. Nach einer Stunde am Bahnhof haben wir tatsaechlich unser ganzes Zeug im Zug verstaut und fahren nach Verona. Dort aber schuettet es so viel, dass wir den Plan am Campingplatz zu schlafen verwerfen. Alle Jugendherbergen die wir anrufen sind ausgebucht also doch am Campingplatz angerufen und nach ganz viel warten sind wir im Regen quer durch die wunderschoene Stadt und den Berg hinauf und haben jetzt einen voll guenstigen Wohnwagen mit 5 Betten gemietet. :) Heut waren es nur 10 Radkilometer aber es ist wieder einmal alles nass.

18
Mai
2016

Tag 12+13

Sightseeing in Chioggia mit Strandspaziergang, Eis essen, Fisch essen, die ersten Brücken über einen Kanal (wir gehen 12km) und dann Sonne, Strand und ein kurzes Bad im Meer.. Es ist herrlich.

Am nächsten Morgen wieder auf die Räder zur Fähre, die wir wie so oft gerade noch erwischen, nach Pellestrina. Einmal die wunderschöne Insel abgefahren und nach 8km auf die nächste Fähre zur nächsten Insel, dort 12km bis zum anderen Ende und dem Campingplatz von Lido. Ju und ich stürzen zum ersten Mal um-nix passiert. Ohne Räder wieder zu einer Fähre und nach Venedig- dem endgültigen Ziel der Reise! Jetzt ist es gewiss, Le scheint seekrank zu sein. Er brüllt auf jeder Überfahrt und beruhigt sich sobald wir wieder festen Boden haben. Am Markusplatz das lang ersehnte Eis gegessen und herumspaziert-wow dort ist immer was los oder? Jetzt wieder auf dem recht entzückendem Zeltplatz. Morgen geht's den ersten Teil Richtung Heimat. Wir fahren mit dem Zug nach Verona.
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