7
Jun
2006

nach der sonne...

100_2545

...kam der regen
aber nach dem schweigen kam die kommunikation
nach der verschlossenheit kam die ehrlichkeit
und nach der lustlosigkeit die liebe

als die sonne danach wieder kam
tanzten die blätter golden in den kräftigen strahlen
ich blieb stehen und hatte tränen in den augen,
als hätte ich meinem sohn nach jahrelanger dunkelheit erklärt: und das hier ist die sonne, der schönste und hellste stern im universum.

manchmal tut der regen gut,
manchmal dauert er zu lange
aber immer kann man diese zeit nutzen um mauern umzustemmen, küchen einzurichten, so zu tun als würde man lernen und

um sich eine verrückte liebe einzugestehen.

28
Mai
2006

Spanien alphabetisch rückwärts



zebrastreifen:
ein zebrastreifen ist nicht immer eine garantie für das sichere überqueren einer straße. es liegt in der verantwortung des fußgängers die geschwindigkeit des fahrzeuges, das bremsvermögen und die laune des fahrers zu erkennen und zu beurteilen. am sichersten überquert man straßen dort, wo keine autos fahren. auch eine grüne fußgängerampel entspricht keineswegs der möglichkeit die straße zu überqueren. vorerst muss auf autofahrer rücksichtgenommen werden die ihre rote ampel ignorieren oder schlicht nicht gesehen haben. im panikfall ist die straße im laufschritt zu überqueren.

verschlafen:
sollte man nur, wenn man genügend zeit hat. wer um 5.35 uhr aufwacht und 15 min. zum busbahnhof geht und 7 taschen zu transportieren hat, sollte nicht unbedingt den bus um 6.00 uhr erwischen müssen. es sei denn er zieht sich nicht alles an, verzichtet auf zähneputzen, klogehen und verabschiedung und kann einen koffer mit genügend fußtritten packen. wir können es.

taxi:
wer in spanien ein taxi ruft weil er es etwas eilig hat, sollte wissen, dass dieses trotz mehrmaliger schilderung des aufenthaltsortes möglicherweise nicht kommt. wirklich nicht kommt. und wer dann versucht erneut mit dem taxiunternehmen kontakt aufzunehmen sollte wissen, nicht jede taxizentrale ist besetzt. manchmal hebt einfach keiner ab.

schlafen:
kann man in betten, auf der couch oder in der badewanne, bei genügend müdigkeit auch auf steinbänken vor dem flughafen, im kaffeehaus, auf den wartebänken im flughafen... weniger im flugzeug, da ist es eng.

sandstrände:
und baden gehen haben bei wind einen nachteil. man wird nicht braun, denn der körper paniert sich innerhalb von sekunden und tage später fällt der sand noch aus haaren, aus dem rucksack und aus allen stiften mit stöpsel. und manchmal ist er auch in zigaretten, das knirscht teilweise später zwischen den zähnen.

raucher:
werden auf flughäfen neuerdings diskriminiert. in schwechat gibt es einen raucherraum, beim eintritt wird einem das gefühl von langsamen erstickens vermittelt und in barcelona gibt es ebenfalls auf dem riesenareal nur eine raucherecke. gehzeit 15 min. bei der ankunft ist der guster nicht mehr so groß- der atem ohnedies schon geschwächt von der anreise- und bei der rückreise zum abflugterminal hasst man sich dafür die halbe zigarette geraucht zu haben.

hundescheiße:
wer eine woche in jerez wohnt und in keine hundescheiße steigt, hat glück
wer einen monat in jerez wohnt und in keine hundescheiße steigt hat großes glück
und wer ein semester lang in jerez wohnt und in keine hundescheiße steigt... das gibt es nicht

flugorganisationen:
haben ein leichtes leben. sie können flieger verschieben wann sie wollen und müssen das den kundinnen nicht mitteilen. es ist freitag mittag, wir stürmen in die abflughalle, zugegeben etwas spät- das taxi kam nicht- und suchen iberia a barcelona. nix ta, scheiße war´s echt schon so spät? wir laufen zum schalter. antwort: nein, heute kein flieger mehr nach barcelona, zum ticketinformationsschalter: nein, heute kein flieger mehr, der flog bereits am vormittag- wurde verschoben. mitteilung nicht angekommen? tut uns leid. anderer flieger- tipp tipp... nein heute nichts mehr, der nächste flieger geht morgen. kathi´s augen verzweifelt: was heute kein flieger. augen elli, mund elli: ähm müssen wir den morgen bezahlen. antwort: nein. elli: überglücklich, mit dem gepäck durch die ablughalle gesegelt, zurück in die stadt, auf zum strand. ein tag geschenkt- ein geschenkter urlaubstag!

flamenco:
typisch spanischer musikstil in südspanien. feurige musik, klatschen oder traurige musik und tränen, jedenfalls aber 100% emotion, gitarrenspiel mit gesagt und teilweise tanz. ich habe geschlafen.

blasen:
jetzt nicht die auf den füßen, die kennt man ja auch, dagegen kann man aber nicht viel tun. es geht um´s pissen. in spanien am strand gibt es kein klo, keinen baum, nix zum verstecken, also geht, wer pissen muss mal schnell eine runde schwimmen, auch wenn es noch kalt ist und die spanien neben einen im neophren- anzug schwimmen. was sein muss, muss sein. menschen die in der stadt volle blasen haben kennt man daran:
- sie bewegen sich schnell aber steif um aufregung und regliche erschütterung zu vermeiden
- ihre augen wandern schnell von einem punkt zum anderen, dabei suchen sie nicht ausschließlich nach einem WC, auch bäume, büsche, mülltonnen,... werden in betracht gezogen
- sie fragen immer wieder wie weit es noch bis zur zugstation ist, wollen die antwort aber nicht hören...

a:
wie ach schön und lustig und aufregend wars!

22
Mai
2006

daheim

ich (wir) sind da und ich fuehl mich pudelwohl. es ist alles wie es war und noch viel besser. die sonne scheint, die spanier sind lustig, spanisch ist noch viel lustiger, besonders mit meinen heutigen sprachkenntnissen und vielleicht werd ich doch nicht in england als zimmermaedchen arbeiten, sondern in den europaeischen freiwilligen dienst gehen... na was weiss ich, ausser dass es mir hier gefaellt... liebe gruesse aus dem urlaub!

19
Mai
2006

WOW! GEIL!

100_1299

ich hab eine unglaubliche 1 auf die diplomarbeit und am SO flieg ich ins 35 grad heiße spanien. sozusagen: NACH HAUSE! nach jerez, ich werd all die plätze wieder sehen, den park, werd einkaufen gehen, cafe con leche trinken, ans meer fahren, tinto verano, billige zigaretten, wahnsinnige autofahrer, viele, viele menschen und das LEBEN treffen. könnt es schöner sein, ich darf wieder hin...

11
Mai
2006

Running sue


Transglobaler nahrungswahnsinn mit ehrgeiztendenzen...

ich werde nie verstehen warum man bei running sushi, obwohl einem zum kotzen übel, man nicht aufhören kann zu essen.
sind wir echt so geizig?
im übrigen war das mein erstes mal und ich mag sushi nicht. nicht wegen dem fisch, sondern wegen dem reis.
und die essensaufnahme find ich krank. ist wie beim jagen, du beobachtest wie es läuft, dann schlägst du zu, dann schlingst du hinunter und dann musst du schon wieder weiterjagen- man weiß ja nie wie das nächste monat nahrungsbestandsmäßig ausschaut.

vielleicht ist running sushi auf diesem jagdtrieb aufgebaut, schon mal drüber nachgedacht?
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